Wohnbauten

Wohndelta alte Donau
Wohndelta alte Donau

Im Zentrum des Wiener Gemeindebezirks Floridsdorf entstehen 3 jeweils fünfstöckige Gebäude mit insgesamt 117 Wohnungen, die 2 bis 4 Zimmer umfassen und über Freibereiche wie Terrasse, Loggia oder Eigengarten verfügen. Die Parkanlage mit vielen Grünflächen und einem Spielplatz runden das Angebot ab. Um die Anlage herum entsteht außerdem ein grüner Gürtel, der die Wohnanlage vom öffentlichen Bereich abtrennt. Der Bahnhof mit der U6 und den S-Bahn-Linien S 1, 2, 3, 5 und 6, den Straßenbahnen 26 und 31, sowie mehreren Buslinien und eine Fülle von Gastronomie- und Einkaufsmöglichkeiten sind gleich nebenan. Autofahrer haben es kaum weiter als einen Kilometer, um auf die Donauufer-Autobahn A 22 an den Exits „Floridsdorfer Brücke“ oder „Prager Straße“ zu gelangen. Ganz in der Nähe befinden sich die Alte Donau und das riesige Erholungsgebiet mit Wasserpark, Neuer Donau, Donauinsel und dem Floridsdorfer Aupark. ARWAG: www.arwag.at

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Wohnhaus Franklinstrasse
Wohnhaus Franklinstrasse

Im Zentrum des Wiener Gemeindebezirks Floridsdorf entstehen 3 jeweils fünfstöckige Gebäude mit insgesamt 117 Wohnungen, die 2 bis 4 Zimmer umfassen und über Freibereiche wie Terrasse, Loggia oder Eigengarten verfügen. Die Parkanlage mit vielen Grünflächen und einem Spielplatz runden das Angebot ab. Um die Anlage herum entsteht außerdem ein grüner Gürtel, der die Wohnanlage vom öffentlichen Bereich abtrennt. Der Bahnhof mit der U6 und den S-Bahn-Linien S 1, 2, 3, 5 und 6, den Straßenbahnen 26 und 31, sowie mehreren Buslinien und eine Fülle von Gastronomie- und Einkaufsmöglichkeiten sind gleich nebenan. Autofahrer haben es kaum weiter als einen Kilometer, um auf die Donauufer-Autobahn A 22 an den Exits „Floridsdorfer Brücke“ oder „Prager Straße“ zu gelangen. Ganz in der Nähe befinden sich die Alte Donau und das riesige Erholungsgebiet mit Wasserpark, Neuer Donau, Donauinsel und dem Floridsdorfer Aupark. ARWAG: www.arwag.at

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LiaSTAR 50 - Haus B. in Obdach
LiaSTAR 50 - Haus B. in Obdach

Das Haus B. in Obdach im Bezirk Murtal ist ein Leichtbetonhaus mit einer Bruttogrundfläche von 720 m². Es besteht aus 5.472 LiaSTAR 50 Mauersteinen für die Außenwände, sowie aus Leichtbetonsteinen für die Innenwände. Der LiaSTAR 50 passt sich durch seine hohe Speichermasse an die klimatischen Bedingungen an und ist somit perfekt für Außenwände geeignet. Er dämmt und speichert Wärme in kalten Jahreszeiten und schützt im Sommer vor Überhitzung. Die Fähigkeit Wasserdampf aufzunehmen und wieder abzugeben, sorgt für ein gesundes Raumklima und schützt vor Schimmelbildung.   Das geringe Stückgewicht des LiaSTAR 50 ermöglicht seine handliche Verarbeitung. Das intelligente Baumaterial ist ausgesprochen formstabil was nachträgliche Setzungsrisse fast gänzlich ausschließt. Aufgrund der massiven Steinoberfläche und geringen Saugfähigkeit, stellt er einen idealen Putzuntergrund dar und ist einfach mit den handelsüblichen Bohr-, Säge- und Fräswerkzeugen zu bearbeiten, ohne dass unnötiger Schutt entsteht. Einbauten sind aufgrund der hohen Tragfähigkeit der Außenwände kein Problem. Auch Nägel und Dübel finden leicht Halt.   Der LiaSTAR 50 ist ein nachhaltiges Produkt, das ausschließlich aus Zement, Wasser und Liapor-Blähton besteht. Aufgrund der monolithischen Bauweise wird beim Liefern wie auch beim Verbauen weder Kunststoff noch Chemie benötigt. Der Leichtbaustein erfüllt somit alle Ansprüche für ein Wohnen im Einklang mit der Natur. Der LiaSTAR 50 wird lokal vom Betonwerk Peintner GmbH produziert. www.peintner-werke.at

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Fundatherm - Haus in Unterlungitz
Fundatherm - Haus in Unterlungitz

Derzeit entsteht in Unterlungitz im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld, ein Einfamilienhaus, bei dem die Dämmung unter der Fundamentplatte sowie die seitliche Arbeitsgrabenhinterfüllung mit Fundatherm ausgeführt werden. Insgesamt werden 150 m³ der mineralischen Dämmung aus Zement und Liapor-Blähton eingebaut. Fundatherm ist eine zementgebundene Schüttung, die als 100% mineralische Fundamentdämmung unter der Bodenplatte eingebaut wird. Aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften erfüllt der Thermobeton alle Ansprüche an einen unter der Bodenplatte eingebauten Dämmstoff.   Fundatherm ist eine alternative zu erdölbasierenden Dämmmaterialien, er ist ein naturbelassener Baustoff, der aufgrund seiner Bestandteile – Zement, Wasser und Liapor-Blähton – seine dämmende und feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften bereits von Natur aus mitbringt. Aufgrund seiner hohen Druckfestigkeit gleicht er außerdem über die gesamte Lebensdauer des Hauses auftretende Druckspannungen aus und schützt so das Fundament. Auch wechselnden Feuchtebelastungen hält er dauerhaft stand. Der Baustoff ist temperaturausgleichend, schalldämmend und nicht brennbar. Die mineralische Fundamentdämmung passt sich jeder Form des Fundamentes an und ergibt eine monolithische Dämmschicht. Die Bodenplatte kann direkt auf die Schüttung, also ohne Zeitverlust, eingebaut werden. Der Thermobeton wird mit dem Fahrmischer auf die Baustelle transportiert, wodurch zudem kein Müll auf der Baustelle entsteht. Kammel: www.kammel.eu

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Sonnwendviertel
Sonnwendviertel

Mit dem Sonnwendviertel, in unmittelbarer Nähe zum neuen Hauptbahnhof, bekommt Wien ein neues Stadtquartier mit Wohnungen, einem Schulcampus, einer großen Parkanlage sowie Bürobauten und zahlreichen Geschäften. Der neue Stadtteil entsteht auf etwa 34 Hektar und befindet sich im 10. Wiener Gemeindebezirk südlich des Hauptbahnhofs, auf dem Areal des ehemaligen Frachtenbahnhofs. Die Fläche wird überwiegend als Wohngebiet genutzt werden und soll 2025 fertiggestellt sein.   Geplant sind im Sonnwendviertel etwa 5.000 Wohnungen für 13.000 Menschen, sowie ein „Bildungscampus“ mit Schulen, Kindergärten, Ärztepraxen und Apotheken. Dieser wird sich zwischen dem Park und der Gudrunstraße befinden. Außerdem soll eine hervorragende Infrastruktur durch die unmittelbare Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel sowie ein durchgängiges Wege- und Radwegenetz garantiert werden. Weitere Pluspunkte sind große Angebote an Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten. Sonnwendviertel: www.sonnwendviertel.at

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Fundatherm - WHA Fürstenfeld
Fundatherm - WHA Fürstenfeld

Planung: Generalplanung Schwarz e.U. In Fürstenfeld wird die erste 100% mineralische Wohnanlage errichtet, sie hat eine Wohnfläche von 460 m². Unter der Bodenplatte wird mit einer Schicht Fundatherm gedämmt – einer Schüttung aus Liapor-Blähton und Zement, die Wände werden mit dem LiaSTAR 50 – einem 50 cm breiten Mauerstein aus Leichtbeton – errichtet.   Der hohe Anteil an Liapor-Blähton im Fundatherm und im LiaSTAR 50, ist der Grund für die hohe Dämmeigenschaft des Baustoffes. Das luftporendurchsetzte Innenleben der Liapor-Kugel speichert Wärme und lässt Wasserdampf diffundieren, wodurch auf eine erdölbasierende Dämmung verzichtet werden kann. Das reduziert den Bauaufwand nachhaltig. Zusätzlich zur optimalen mineralischen Dämmung des Gebäudes, ist auch die Schalldämmung zwischen den Wohneinheiten durch den Baustoff maximiert sowie eine hohe Brandsicherheit gegeben. Bohren, nageln oder fräsen ist durch den Zusatz von Liapor-Blähton mit einfachem Werkzeug zu erledigen. Der gesamte Bau ist nachhaltig, der Baustoff wird im Betonwerk-Schwarz in Burgauberg hergestellt – der Fundatherm, also die dämmende zementgebundene Schüttung unter der Bodenplatte – wird als Transportbeton auf die Baustelle geliefert, auch der 50 cm breite Mauerstein – der LiaSTAR 50 – wird lokal vom Betonwerk-Schwarz GmbH produziert. In die Produktion des Leichtbausteins fließen 90 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Mauersteinen ein. www.planung.at

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Seestadt Aspern
Seestadt Aspern

Die Seestadt Aspern entsteht im 22. Wiener Gemeindebezirk und ist eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas. Das Areal nordöstlich des historischen Ortes Aspern  im Marchfeld wurde nach einem künstlichen See in der Mitte des Entwicklungsgebiets benannt. Der Masterplan des „Flugfeld Aspern“ wurde vom schwedischen Architektenteam Tovatt Architects & Planners AB in Zusammenarbeit mit N+ Objekt-management GmbH erstellt. Auf dem ehemaligen Flugfeld Aspern, Wiens Flugplatz der Zwischenkriegszeit, werden rund 240 Hektar verbaut, davon sind 50 Prozent der Grundfläche dem öffentlichen Raum vorbehalten, für Plätze, Grün- und Erholungsflächen. In der Seestadt Aspern sollen 20.000 Menschen wohnen und arbeiten. 15.000 Menschen sollen eine Anstellung im Segment Büros und Dienstleistungen sowie 5.000 im Bereich Gewerbe, Wissenschaft, Forschung und Bildung finden. Seestadt Aspern: www.aspern-seestadt.at

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Wohnhaus aus Isolationsbeton
Wohnhaus aus Isolationsbeton

Von Lafarge entwickelt, realisiert die Baufirma Röck das erste Wohnhaus aus Isolationsbeton in den Weinbergen der Südsteiermark, in Gamlitz. Das innovative Bauprojekt zeigt, wie die Vorzüge von Isolationsbeton für Außenwände mit einer ansprechenden Sichtbeton-Oberfläche kombiniert werden können. Die Baufirma Röck arbeitet gemeinsam mit Lafarge, Perlmooser Beton GmbH und Liapor an einer aufwendigen Rezeptur für einen feinkörnigen Isolationsbeton mit Sichtbeton-Oberfläche. Der Isolationsbeton besteht aus Zement, einem hydraulisch wirksamen Bindemittel, Liapor-Blähton und Wasser. Durch eine ausgewogene Rezeptur gewinnt der Isolationsbeton gegenüber dem „normalen Beton“ an positiven Eigenschaften hinsichtlich Festigkeit, Dichte, Dauerhaftigkeit und Wärmedämmung. Bei der Planung und Realisierung schlanker, wirtschaftlich dimensionierter und dennoch tragender Bauteile eröffnet Leichtbeton dem Planer viele konstruktive Möglichkeiten. Um zusätzlich eine optimale Sichtbeton-Optik zu erzielen, sind viel Know-how und die richtige Rezeptur erforderlich. Die Struktur der Sichtbeton-Oberfläche lädt zum Angreifen ein und ist optisch interessant. DI Ulrike Tinnacher, Architektin: „Der Isolationsbeton ist ein optimales Baumaterial, der dank seiner monolithischen Bauweise Sichtbetonoberflächen im Inneren und Äußeren des Gebäudes erzeugt und keine zusätzliche Dämmung benötigt. Die 50 cm starken Wände sowie der Dachstuhl des Einfamilienhauses entstehen aus einem Guss, wodurch ganzjährig ein ausgeglichenes und behagliches Raumklima herrschen wird. Im Laufe der Zeit wird sich die braungraue Farbe des Betons verändern und je nach Jahreszeit einen Kontrast oder ein homogenes Bild mit der umgebenden Landschaft erzeugen.“ Bauunternehmung Röck: www.roeckbau.at

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Infrastruktur

Hauptbahnhof Wien
Hauptbahnhof Wien

Der Hauptbahnhof Wien ist derzeit das imposanteste Infrastruktur-Projekt der Stadt Wien. Im 10. Gemeindebezirk - beim Südtiroler Platz, entsteht auf einem  Areal von 109 ha nicht nur ein hochmoderner Bahnhof, der Knotenpunkt des transeuropäischen Schienennetzes ist, sondern auch ein neuer Stadtteil, mit Wohnungen, Lokalen, Büros, Hotels und einem Einkaufszentrum. Außerdem wird es Kindergärten, Schulen und einen 8 ha großen Park geben. Das Einkaufszentrum trägt den Namen BahnhofCity und bietet auf 20.000 m²  Fläche für Handel, Dienstleistungen und Gastronomie. Das Center beherbergt rund 100 Betriebe auf zwei Ebenen und einen Food-Court. Südlich des neuen Hauptbahnhofs, im sogenannten Sonnwendviertel, ist der Bau von 5.000 neuen Wohnungen geplant, die Wohnraum für ca. 13.000 Menschen bieten sollen. Die ersten Wohnungen sind schon im August 2014 bezogen worden. Der Hauptbahnhof wird täglicher Verkehrsknotenpunkt von rund 150.000 Menschen werden. Für einen reibungslosen Verkehrsfluss sorgen 1.000 Züge pro Tag, 8 S-Bahn-Linien, 2 Buslinien, 3 Straßenbahnlinien, die U-Bahn-Linie U1 und ein regionaler Busbahnhof. Das Bauprojekt erhielt 2014 den Umweltpreis der Stadt Wien. Ausschlaggebend dafür waren die Energieeffizienz des Verkehrsbauwerks an sich, sowie die nachhaltige Baustellenabwicklung.   Von 2009 bis 2015 werden rund  1.020.000 m³ Aushub- und 830.000 m³ Schüttmaterial anfallen. Auf 20.000 Laufmetern Bohrpfählen wird 370.000 m² Schalung aufgebaut, in die 285.000 m³ Beton gefüllt und mit 38.000 Tonnen Bewehrungsstahl verarbeitet wird. ÖBB Infrastruktur AG: www.oebb.at/infrastruktur

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Koralmtunnel (KAT1 und KAT2)
Koralmtunnel (KAT1 und KAT2)

Die Koralmbahn ist die Verlängerung des transeuropäischen Korridors VI in den oberitalienischen Raum. Sie ist Teil dieser international bedeutsamen Achse, die von Danzig über Warschau und Wien nach Triest, Venedig und Bologna führt, und somit die Ostsee mit dem Mittelmeer verbindet. Der Koralmtunnel mit seiner Gesamtlänge von 32, 9 km, der das Schlüsselbauwerk der neuen Eisenbahn-Hochleistungsstrecke darstellt, wurde in drei Bauabschnitte unterteilt, wovon das Baulos KAT2 mit zirka 19 km der längste ist. Über einen Bauschacht in Leibenfeld bei Deutschlandsberg kommt man zu den Tunnelvortrieben, die bis Dezember 2019 fertig gestellt werden sollen. Die eingesetzten Tunnelbohrmaschinen haben einen Ausbruchsdurchmesser von 9,93 m, der Innendurchmesser misst 8,2 m. Der verwendbare Teil des Ausbruchsmaterial der Bauarbeiten am Koralmtunnel, in Summe zirka 5,8 Millionen Tonnen, werden aufbereitet und als Zuschlagsstoff für die Betonherstellung wiederverwendet. Die Baumaßnahmen werden neben der Errichtung des zweiröhrigen Eisenbahntunnels auch obertägige Arbeiten auf der Freistrecke wie Dammschüttungen, Geländeausformungen, Entwässerungs- und Gewässerschutzanlagen umfassen. Aus heutiger Sicht wird die Koralmbahn voraussichtlich bis 2023 durchgehend befahrbar sein. Mit dem Bau des Abschnitts KAT1 des Koralmtunnels wurde Ende 2008 begonnen, Baubeginn für das Baulos KAT2 war im Jänner 2011. Der Tunneldurchschlag zwischen KAT1 und KAT2 fand im Mai 2012 statt. National verbessert die Koralmbahn die Erreichbarkeit Süd-Österreichs und bindet die Weststeiermark und den Südkärntner Raum optimal an die Landeshauptstädte Graz und Klagenfurt an, wovon die Pendler und die regionale Wirtschaft profitieren. Durch die Koralmbahn werden massive Fahrzeit-Verkürzungen und attraktivere Taktfahrpläne ermöglicht. Die Fahrzeit von Graz nach Klagenfurt wird sich von derzeit knapp drei Stunden auf eine Stunde verkürzen. Von Graz nach Venedig ist mit einer Einsparung von bis zu vier Stunden zu rechnen. ÖBB Infrastruktur AG: www.oebb.at/infrastruktur

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Wienerwaldtunnel
Wienerwaldtunnel

Der Wienerwald Tunnel ist insgesamt 13,3 km lang, wobei er auf einer Länge von 2,2 km als zweigleisiger Tunnel geführt wird, welcher sich anschließend in zwei eingleisige Tunnel teilt. Die beiden Westportale befinden sich in Chorherrn. Im Abstand von 500 m sind die Tunnelröhren durch Querschläge miteinander verbunden. Beim Wienerwaldtunnel kamen zwei Tunnelvortriebsmethoden zum Einsatz. Der Ostvortrieb wurde mittels NÖT (Neue Österreichische Tunnelbaumethode) hergestellt und der Westvortrieb mittels zweier Tunnelvortriebsmaschinen. Das Aushubmaterial wurde zum Teil zwischengelagert, um später für den Neubau der Bahnstrecke im Tullnerfeld als Schüttmaterial für Bahn- und Lärmschutzdämme verwendet zu werden. Ein anderer Teil des Materials wird zur Neugestaltung des Taglesberges im Wienerwald verwendet, wo in einem Deponie-Sanierungsgebiet ein neuer, künstlicher Höhenrücken entstehen soll. Der Wienerwald Tunnel stellt ein wesentliches Stück der neuen Hochleistungsbahn zwischen Wien und St.Pölten dar. Nach Inbetriebnahme des Abschnitts zwischen Wien und St. Pölten beträgt die Fahrzeit zwischen den Städten nur noch 25 Minuten, außerdem ist das Bauwerk Teil der neuen Westbahn und damit Teil der Europäischen Hochgeschwindigkeitsachse Paris−Budapest/Bratislava. Der Tunnel ist seit September 2004 in Bau und ging mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2012 kommerziell in Betrieb. Der Wienerwald Tunnel ist der längste Eisenbahntunnel in Österreich. ÖBB Infrastruktur Bau AG: www.oebb.at/infrastruktur

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Erkundungstunnel Leibenfeld
Erkundungstunnel Leibenfeld

Die Koralmbahn mit dem Koralmtunnel als Herzstück der neuen Eisenbahn-Hochleistungsstrecke zwischen Klagenfurt und Graz ist das größte in Ausführung befindliche Projekt zum Ausbau des österreichischen Eisenbahnnetzes. Das Projekt wird vom Unternehmen Strabag ausgeführt.   Der Erkundungstunnel Leibenfeld ist das dritte von insgesamt vier Erkundungsbaulosen und ist im Bereich der Gemeinden Deutschlandsberg und Hollenegg in der Steiermark situiert. Er besitzt einen 60 m tiefen Zugangsschacht, von dem aus der eigentliche Erkundungstunnel bergwärts in Richtung Koralpe vorgetrieben wird. Die Koralpe wurde in den Randbereichen des künftigen Koralmtunnels durch das System der vier Erkundungstunnel vertiefend untersucht. Die dadurch gewonnen Erkenntnisse über den geologischen Aufbau und die Bergwasserverhältnisse lieferten die Grundlage für die Detailplanungen des eigentlichen Koralmtunnels. Das Erkundungstunnelsystem mit seinen vier Baulosen bei Leibenfeld, Mitterpichling und Paierdorf  ist 10 km lang. Der Bau des Erkundungstunnels Leibenfeld, dessen Gesamtlänge 2.200 Meter beträgt, dauerte von Mai 2005 bis Juni 2007. ÖBB Infrastruktur AG: www.oebb.at/infrastruktur

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Tunnel Hausmannstätten
Tunnel Hausmannstätten

Die 65 Millionen Euro teure Ortsumfahrung von Hausmannstätten hat eine Länge von 2,3 km, rund einen Kilometer davon umfasst der Tunnel "Himmelreich", der das Kernstück der Strecke darstellt. Die Trasse der Ortsumfahrung beginnt im Westen mit dem Anschluss an die bestehende Landesstraße B 73. Im mittleren Abschnitt quert die Trasse den Bergrücken „Himmelreich" mit dem 1.045 m langen Himmelreichtunnel und schließt im Osten wieder an die bestehende Landesstraße B 73 an. Der Tunnel Himmelreich ist vergleichsweise kurz, erforderte aber die Errichtung zahlreicher Sonderbauwerke wie Lüfterkavernen, Entlüftungsschacht, Schachtkopfbauwerk und Zwischendecke. Die Besonderheit des Projektes besteht darin, dass auch für diesen kurzen Tunnel zunächst ein circa 742 m langer Erkundungsstollen mit einer Ausbruchfläche von circa 20 m² erstellt wurde. Der Stollen diente der Gebirgserkundung zur Verminderung der geologischen Risiken bei der Planung und beim Bau. In einer zweiten Bauphase ging dann der Vollausbruch mit einer Ausbruchfläche von circa 70 m², der Bau der Lüfterkaverne und des Lüftungsschachtes in Tunnelmitte vonstatten. Bis zum Ende des Erkundungsstollens erfolgte der Vortrieb im Vollausbruch. Der anschließende Abschnitt wurde mit vorauseilendem Kalottenvortrieb unter einem Rohrschirm und mit sofortigem Einbau der Kalottensohle aufgefahren. Die Regelausführung der Innenschale besteht aus unbewehrtem Beton mit Blocklängen von 12 m. Die Ortsumfahrung und der Himmelreichtunnel spielen eine wichtige Rolle für die Lösung der Verkehrsproblematik im Osten von Graz und die Anbindung zwischen dem Südosten des Landes und dem Großraum Graz. Steirische Landesregierung: www.steiermark.at

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S1 Wiener Aussenring Schnellstrasse
S1 Wiener Aussenring Schnellstrasse

Durch die Erweiterung der Europäischen Union ist Wien auch verkehrstechnisch ins Zentrum Europas gerückt. Durch das damit gestiegene Verkehrsaufkommen und Mobilitätsbedürfnis stellt der Lückenschluss der S1 zwischen Schwechat und Süßenbrunn einen wichtigen Meilenstein dar. Die S1 dient auch der infrastrukturellen Erschließung der Region und ist für die Standortsicherung von großer Bedeutung. Mit der S1 können die Projekte Spange Seestadt Aspern und S8 Marchfeld Schnellstraße angebunden werden. Überregional betrachtet profitiert die Wirtschaft von den neuen Schnellstraßen, da mit ihnen die Ballungsräume Wien und Bratislava noch enger angebunden werden. Mit dem Bau der S1 Wiener Aussenring Schnellstrasse Teilstück Vösendorf – Schwechat wurde im Oktober 2001 begonnen, eröffnet wurde der Abschnitt im April 2006. Seine Gesamtlänge beträgt 16,2 km. Die Strecke verläuft wechselweise auf dem Gebiet von Wien bzw. Niederösterreich, führt durch fünf Tunnel und ist über acht Anschlussstellen mit dem untergeordneten Straßennetz verbunden. Für den Bau des Teilstücks Vösendorf - Schwechat wurden 420.000 m³ Beton verbaut, das entspricht 52.500 Mischwägen. Als erstes großes Straßenbauprojekt in Österreich wurde die S1 einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen. Dabei wurden sämtliche mögliche Auswirkungen des Projektes auf die Bevölkerung und den Naturraum von unabhängigen Sachverständigen der Behörde geprüft. Asfinag: www.asfinag.at  

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S35 Bruckner Schnellstraße
S35 Bruckner Schnellstraße

Die Brucker Schnellstraße S35 führt entlang dem Tal der Mur vom Knoten Bruck an der Mur (S6) zum Knoten Peggau/Deutschfeistritz, wo sie in die Pyhrn Autobahn (A9) mündet. Die Straße verbindet den obersteirischen Raum der Mur/Mürz-Furche mit dem Verkehrsknotenpunkt Graz. Mit dem Bau des Abschnitts Stausee Zlatten-Mautstatt-Röthelstein wurde die ca. 11 km lange Lücke in der S35 Brucker Schnellstrasse geschlossen. Das gesamte Projekt ist in zwei Abschnitte geteilt, den Abschnitt Süd und den Abschnitt Nord.   Der Abschnitt Süd Mautstatt–Röthelstein hat eine Länge von rund 4 km und wurde von 2003 bis 2006 errichtet. Dieser Abschnitt umfasst überwiegend Freilandabschnitte, die Anschlussstelle Mautstatt, Damm- und Anschnittsstrecken mit höhenversetzten Richtungsfahrbahnen, Stützmauern und Hangsicherungen in Form von Ankerwänden, das Brückenobjekt S10 über den Werkskanal, eine zugehörige Wildbrücke und Schüttungen im Uferbereich des Stausees, sowie den einröhrigen Tunnel Mixnitz für die Richtungsfahrbahn Bruck/Mur–Graz. Asfinag: www.asfinag.at

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Kraftwerk Mellach
Kraftwerk Mellach

Das Kraftwerk Mellach ist ein Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk und liegt südlich von Graz neben dem bereits bestehenden Fernheizkraftwerk, sowie dem Laufkraftwerk. Das Gas-Kombikraftwerk besteht aus dem Maschinen- und dem Kesselhaus in einem Gebäudeblock, einer Gasregelstation, einer Schaltanlage und mehreren Gebäuden für die Kühlwasserversorgung. Der Besitzer und Betreiber des Gas-Kombikraftwerkes Mellach ist die österreichische Verbund AG über ihre Tochter Verbund Thermal Power GmbH & Co KG. Die Anlage mit Kraft-Wärme-Kopplung hat ihren regulären Betrieb bereits im Mai 2012 aufgenommen. Mit einer elektrischen Leistung von 838 Megawatt und einem Wirkungsgrad von 59,2 Prozent bei der reinen Stromerzeugung übertrifft das Kraftwerk die vertraglich zugesicherten Leistungswerte. Durch die zusätzliche Fernwärmeauskopplung von bis zu 400 MWth werden mehr als 80 Prozent der im Brennstoff Erdgas enthaltenen Energie genutzt. Dadurch wird für eine nachhaltige Verbesserung der Luftqualität im Zentralraum der steirischen Landeshauptstadt Graz gesorgt. Das Gas-Kombikraftwerk in Mellach ist nicht nur das leistungsstärkste, sondern auch das effizienteste thermische Kraftwerk Österreichs. Siemens AG Österreich: www.siemens.com

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Büro- und Gewerbebauten

Austria Campus
Austria Campus

Um den Nordbahnhof auf einer Gesamtfläche von 85 Hektar entsteht bis 2025 ein neuer Stadtteil, wo Wohnungen und Arbeitsplätze für mehrere Tausend Menschen geschaffen werden. Ein wesentlicher Bestandteil dieses zentralen Stadtentwicklungsgebietes ist der AUSTRIA CAMPUS.  Mit einer Bruttogeschoßfläche von ca. 303.000 m2 entstehen in den kommenden zwei Jahren fünf moderne und nachhaltige Bürokomplexe mit eigener Infrastruktur. Mehr als die Hälfte der Bürofläche wird zukünftig als österreichische Unternehmenszentrale der UniCredit Bank Austria genutzt, die hier alle Mitarbeiter aus den zentralen Wiener Bereichen und den gesamten Vorstand konzentrieren wird.   Auf dem Areal werden weiters ein Hotel, zahlreiche Einzelhandelsflächen, ein Konferenzzentrum, ein Ärztezentrum, ein Kindergarten sowie Gastronomieflächen entstehen. Großzügige Grünflächen mit Bäumen in den Innenhöfen des AUSTRIA CAMPUS werden zusätzlich für eine angenehme Atmosphäre sorgen.  Der AUSTRIA CAMPUS ist mit einem Investitionsvolumen von mehr als 500 Mio. Euro eine der größten Projektentwicklungen in Europa und trägt wesentlich zur erfolgreichen Stadtentwicklung von Wien bei. In unmittelbarer Nähe zum AUSTRIA CAMPUS befinden sich das Messezentrum Wien und der Campus der Wirtschaftsuniversität Wien.   In der Projektentwicklung wird neben Effizienz und Flexibilität auch Wert auf Nachhaltigkeit, beispielsweise oberflächennahe Geothermie, gelegt. Vor Ort wird die erzeugte Energie zum Kühlen und Heizen in den Gebäuden verwendet, außerdem werden u.a. die Zertifizierungen gem. ÖGNI und LEED angestrebt.  SIGNA: www.signa.at

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Geidorf Center
Geidorf Center

Das Geidorf Center in Graz besteht aus 5 Häusern, einer ebenerdigen Geschäftsebene mit Passage und einer Tiefgarage, die sich unterhalb der gesamten Anlage erstreckt und zwei Zufahrten besitzt. Es beheimatet Wohnungen, Büros, Geschäfte, sowie die nunmehr größte Zweigstelle der Stadtbibliothek Graz mit knapp 700 m².     Über der Geschäftsebene sind Privatgärten angelegt. Besonders beeindruckend ist der Innenhof welcher durch seine Grün- und Wasserflächen besticht. Das 37 Millionen Euro Objekt wurde im Herbst 2011 auf den früheren Pewag-Gründen fertiggestellt. Fleissner & Partner: www.fleissner-partner.at

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Euro Plaza
Euro Plaza

Der Office Park Euro Plaza zählt zu den modernsten Bürostandorten Wiens. Unter den elf Bürogebäuden des Euro Plaza bildet Bauteil 4 mit seiner markanten Architektur das Kernstück des Office Parks. Die Glasfassade und der in Richtung Wienerbergstraße gewandte „Gebäudespitz“ wurden zu einer Landmark des Viertels. Das Euro Plaza wird in der fünften Bauphase um drei weitere Bürogebäude erweitert. Der restlos vermietete Gebäudekomplex mit seinen 156.000 m²  wurde in der Bauetappe 5 um 35.000 m²  vergrößert. Für die architektonische Gestaltung ist das Büro HN+P Architekt Heinz Neumann + Partner verantwortlich. Das Euro Plaza ist eines der bekanntesten Bauprojekte, das auf Betonkernaktivierung setzt. Außerdem spielt Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Der Bauteil 4 konnte bereits – als erstes Bürogebäude in Wien - die ÖGNI-Zertifizierung Gold erreichen. Auch in der Bauphase 5 wird das Gold-Zertifikat angestrebt. Zusätzlich wird die Infrastruktur im Euro Plaza erweitert. Es sind bereits ein weiteres Restaurant sowie eine Apotheke fixiert. Kapsch: www.kapsch.net

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Rivergate
Rivergate

Am Handelskai in Wien wurde nach Plänen der Architekten Auer + Weber + Assoziierte in nur 20 Monaten das Bürogebäude Rivergate errichtet. Die Erschließung des Neubaus erfolgte über zwei Atrien, das City- und das Donau-Atrium, welche die Zentren und repräsentativen Entrees des Gebäudes bilden und durch einen öffentlichen Durchgang miteinander verbunden sind. Die tragende Struktur des Rivergates ist eine Stahlbetonskelettkonstruktion. Es wurden 37.000 m³ Beton, 4.500 t Stahl für die Bewehrung und 130.000 m² Schalung verbaut. Das Bauwerk bietet über 45.100 m² Büromietfläche für ca. 2.500 Mitarbeiter. Es ist direkt an das Radwegenetz der Stadt Wien angebunden und verfügt über eine gesicherte Fahrradgarage mit Garderoben und Duschen. Durch ein genau berechnetes Energiekonzept, den Einsatz erneuerbarer Energien und die Optimierung der Heizungs-, Kühlungs- und Lüftungssysteme lässt sich im Rivergate eine Einsparung der Primärenergiekosten von ca. 35% und eine Verringerung des CO2-Ausstoßes von ca. 280 to pro Jahr erzielen. Als natürliche Ressourcen werden Geothermie und Grundwasser genutzt. Die Abführung der Kühllast in den Bürobereichen wird über eine Bauteilaktivierung bewerkstelligt und die Versorgung der oberflächennahen Heiz- und Kühlflächenaktivierung erfolgt über ein geschossweise umschaltbares Heiz-Kühl-System. Das Rivergate Bürogebäude erhielt als besonders energieeffiziente und nachhaltige Immobilie das Green-Building-Zertifikat der EU für „Energiebewussten Neubau“. Zusätzlich wurde es als erstes Gebäude in Österreich mit der weltweit anerkannten LEED-Zertifizierung des U.S. Green Building Council in Gold bewertet. Dieser Status würdigt neben der Energieperformance auch die ausgezeichnete Verkehrsanbindung und Infrastruktur des Standortes. SIGNA Holding: www.signa.at

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Getreidesilo in Gleitbauweise
Getreidesilo in Gleitbauweise

Der Getreidesilo der in nur 42 Tagen in Gleitbauweise errichtet wurde, besteht aus 23 Silokammern, einem Liftschacht, einem Stiegenhaus und mehreren Maschinenräumen. Er weist eine Gesamthöhe von 46,13 m auf und wurde auf einer Fläche von 242 m² errichtet. Mit dem Bau des Silos wurde im April 2009 begonnen, die endgültige Übergabe fand 3 Monate später, im Juli 2009 statt. Für den Getreidesilo der Schafler Mühle GmbH wurden 1650 m³ Beton verbaut. Der Baustoff Beton bietet durch seine Leistungsfähigkeit, flexible Verwendbarkeit und durch seine unkomplizierte Verarbeitung ideale Voraussetzungen für eine wirtschaftlich und nachhaltig nutzbare Siloanlage. Was ist Gleitbau und was heißt Gleitbau? Hydraulische Heber fördern dabei die Schalungsformen ganzer Bauwerksgrundrisse unter ständigem Betonierfortschritt in durchgängiger Gleitbewegung aufwärts. Einer der größten Vorteile ist dabei die monolithische Bauweise. Das heißt: Das komplette Bauwerk entsteht aus einem Guss und ist damit frei von Fugen oder Durchankerungen. Durch die Gleitbauweise kann eine sehr hohe Baugeschwindigkeit erzielt werden, der Personalaufwand ist sehr niedrig und somit kann ein hohes Maß an Wirtschaftlichkeit erzielt werden. Schafler Mühle GmbH: www.schafler-muehle.at

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Falkensteiner Hotel & Spa Bad Waltersdorf
Falkensteiner Hotel & Spa Bad Waltersdorf

Das Falkensteiner Hotel & Spa Bad Waltersdorf wurde in einer ARGE der Fa. Mandlbauer, Bad Gleichenberg  und Fa. Pongratz erbaut. Der Bau des Objekts begann im Jänner 2008, die endgültige Fertigstellung fand im Juni 2009 statt. Wie der Name bereits verrät, wird das Wellnesshotel von der Falkensteiner Hotel Gruppe betrieben und befindet sich in Bad Waltersdorf im steirischen Thermenland. Mit einer Anreise von ca. 60 km aus Graz und ca. 125 km aus Wien befindet sich das Hotel & Spa in einer idealen Lage. Neben einem 2.300 m² großen Spa-Wellnessbereich, bietet das Falkensteiner Hotel & Spa Bad Waltersdorf seinen Besuchern einen 18-Loch-Golfplatz direkt vor der Haustür.   Von Jänner 2008 bis Juni 2009 wurden mehr als 10.000 m³ Beton der Hauptsorten C 25/30, XC1 und C 25/30, B2 verbaut. Falkensteiner Hotel Gruppe: www.badwaltersdorf.falkensteiner.com 

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ELIN Motoren GmbH Weiz
ELIN Motoren GmbH Weiz

Am neuen Standort in Preding/Weiz entstand innerhalb von 10 Monaten der neue Firmensitz der ELIN Motoren GmbH. An diesem Standort werden nun mehr als 430 Mitarbeiter beschäftigt. Das Werk wurde im Jänner 2009 übergeben und gilt als eines der modernsten Motorenwerke Europas. Durch Lage, Form des Grundstücks und die Vorgaben der Produktionslogistik wurde eine L-förmige Bebauung für das Gebäude entwickelt. Die 240 m lange, vierschiffige Produktionshalle erstreckt sich über die gesamte Grundstückslänge. Im Osten findet die Halle mit der überdachten Zufahrt für Eisenbahn- und LKW- Zulieferung Ihren Abschluss. Westlich wird das Grundstück von der Bundesstraße begrenzt. An dieser Straße liegt der „Kopf“ der Anlage, das dreigeschossige Bürogebäude. Die Bürogeschoße sind als Großraumbüros mit Kommunikationszonen, mit einzelnen abgeschlossenen Führungskräftebüros und Besprechungszimmern konzipiert. Das Atrium und Lufträume die sich über die gesamte Gebäudehöhe ausdehnen sorgen für ein offenes Raumgefüge. Die Segel der straßenseitigen Süd und Westfassade sorgen für die haustechnisch notwendige Beschattung. Die Hallen- und Büroflächen umfassen eine Fläche von 22.000 m². Das statische Konzept der Halle wurde aus der Notwendigkeit entwickelt, dass Kräne mit bis zu 80t Nutzlast alle Hallenschiffe, über die räumlichen Einbauten hinweg, durchfahren müssen. Die statischen und dynamischen Kräfte der Kranlasten werden über eingespannte Stahlbetonstützen in die Köcherfundamente abgeleitet. Für den Bau des Firmenneusitzes von ELIN wurden 18.200 m³ Beton verbaut, das entspricht durchschnittlich ca. 100 m³ Beton pro Arbeitstag. ELIN Motoren GmbH: www.elinmotoren.at

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T-Center
T-Center

Entworfen vom Planungsteam des Grazer Architekturbüros Architektur Consult ZT GmbH, umfasst das T-Center eine Fläche von ca. 134.000 m². Im Jänner 2002 wurde mit den Bauarbeiten des Gebäudes begonnen. Die Aushubarbeiten für die insgesamt fünf Untergeschoße umfassten ca. 150.000 m³, das entspricht ca.10.000 LKW-Fuhren. Parallel dazu wurden 7.000 lfm Bohrpfähle und ca. 23.500 m³ Fundamentbeton verbaut.   Die gesamten Rohbaumaßnahmen mit einem Umfang von ca. 80.000 m³ Beton und ca. 8.000 to Baustahl, inklusive der aufwendigen Stahlkonstruktion des hohen Flügels von ca. 2.000 to, wurden im September 2003 zu Ende gebracht. Die Gesamtfertigstellung des T-Center erfolgte im Sommer 2004.   Die auffallende Architektur des T-Centers hat in den vergangenen Jahren nicht nur in Österreich für Aufsehen gesorgt – so wurde das Gebäude 2006 mit dem Österreichischen Staatspreis für Architektur ausgezeichnet. Neben zahlreichen Auszeichnungen hat das T-Center auch einige Rekorde aufgestellt. Es ist das größte private Bauvorhaben Österreichs und wurde in einer Rekordbauzeit von 26 Monaten errichtet. Außerdem waren während der Bauarbeiten ständig 1.200 Menschen auf der Baustelle beschäftigt.  T-Mobile Austria GmbH: www.t-mobile.at  

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Öffentliche Gebäude

Krankenhaus Nord
Krankenhaus Nord

Auf dem 111.000 Quadratmeter großen Areal der ehemaligen ÖBB-Hauptwerkstätte Floridsdorf entsteht das neue Krankenhaus Nord. Künftig werden dort jährlich etwa 46.000 Menschen stationär versorgt, 250.000 Ambulanzbesuche und rund 16.000 operative Eingriffe werden erwartet. So wird das Krankenhaus Nord zu einem wichtigen Eckpfeiler der Wiener Spitalslandschaft werden. Bis Mai 2011 erfolgten am Gelände des künftigen Krankenhauses die Abbrucharbeiten der alten ÖBB-Werkstätten, im Jänner 2012 dann der Spatenstich. Im Herbst 2012 wurde der Grundstein gelegt, zwanzig Monate später, im Juni 2014, war der Rohbau fertig gestellt. Derzeit finden Innenausbau und Fassadenarbeiten statt. Fakten zum Krankenhaus Nord*)    Grundstücksgröße: 111.000 m2  Bebaute Fläche: 51.000 m2  Bettenanzahl: 785  Bettenstandard: 1- und 2-Bett-Zimmer  Arbeitsplätze: 2.500  Kostenrahmen: 954 Millionen Euro  (= 825 Millionen Euro auf Preisbasis 1.1. 2009 plus Baupreisindexierung)  Fertigstellung: 2016   *) Quelle: KAV   Porr AG: www.porr.at

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Krankenhaus Baden
Krankenhaus Baden

Neben dem bestehendem Landesklinikum Baden werden drei Pavillons neu errichtet. Die drei abgestuften Hauptkörper des Klinikums werden - um einen zentralen Eingangs- und Erschließungsbereich, in die Umgebung eingebunden. Die abgerundete und aufgelockerte Form der Baukörper sowie zahlreiche Innenhöfe und Grünflächen ergeben eine helle und naturbezogene Atmosphäre. Der Neubau wird Platz für 443 Betten, 530 Stellplätze im Parkdeck und 40 Freistellplätze bieten. Mit dem Krankenhaus Baden wird ein neuer Weg in der Konzipierung von Gesundheitseinrichtungen eingeschlagen, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Verantwortlich für die Planung des Bauprojektes sind die Arbeitsgemeinschaft Moser Architekten Ziviltechniker GmbH und Architekt DI Franz Pfeil Ziviltechniker GmbH. Landesklinikum Baden: www.baden.klinikneubau.at

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Wolkenturm Grafenegg
Wolkenturm Grafenegg

Mit dem Wolkenturm erhielt die in Jahrhunderten gewachsene Baulandschaft Grafeneggs 2007 eine Open Air-Bühne, die sich perfekt den natürlichen Gegebenheiten anpasst. Der in eine Senke eingebettete Bau der Architekten Marie-Therese Harnoncourt und Ernst J. Fuch bildet eine Skulptur die gut 15 m bis in die Höhe der alten Baumkronen aufragt. Der Wolkenturm bietet seinen Besuchern unerwartete Ansichten aus verschiedenen Perspektiven. Im Inneren des Wolkenturms sind hinter der 228 m³  großen Klangmuschel der Bühne die Aufenthalts- und Sanitärräume der Künstler, ein Klavierdepot, Technikräume und Akustikschleusen angeordnet. Ein geräumiger Bühneneingang ermöglicht den reibungslosen An- und Abtransport der Instrumente. Das Bühnenbauwerk wurde in Stahlbeton errichtet, die Bühnentrennwand in doppelschaliger Leichtbauweise und die Tribüne aus Betonfertigteilen. Mit diesem außergewöhnlichen Projekt wurden die Grenzen des mit Betonfertigteilen technisch machbaren ausgelotet. Der Wolkenturm Grafenegg wurde 2007 mit dem niederösterreichischen Bauherrenpreis ausgezeichnet. Grafenegg Kulturbetriebsgesellschaft: www.grafenegg.com

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WU Campus
WU Campus

Das Gelände der neuen Wirtschaftsuniversität Wien - kurz Campus - stellt das größte heimische Universitätsprojekt dar und ist zugleich eines der spektakulärsten Bauprojekte Österreichs. Das Projekt umfasst sechs Gebäudekomplexe mit einer Gesamtfläche von 35.000 m².   Das Learning and Library Center, geplant von Zaha Hadid Architects, ist das markanteste Gebäude des Großprojekts. Weitere bekannte internationale Architektenbüros wie das österreichische Architektenkollektiv BUSarchitektur, die spanischen NO.MAD Arquitectos, das britische Studio CRAB und das japanische Histohi Abe haben die Gebäude entworfen. Der Campus WU wird Platz für bis zu 30.000 Studierende bieten. Neben den Hörsälen und den Departments für die Institute werden Bibliotheken und Bibliotheksbereiche mit umfangreichen Arbeitsplätzen für Studierende, sowie im Erdgeschoßbereich gastronomische Einrichtungen untergebracht sein. Auch aus ökologischer Sicht stellt die neue WU ein Vorzeigeprojekt dar. Rund die Hälfte des für Heizung und Kühlung am Campus benötigten Energiebedarfs wird über Geothermie erzeugt. Die Gebäude sind architektonisch äußerst anspruchsvoll. Im Library & Learning Center kommt sehr viel Sichtbeton zum Einsatz, was hohe Anforderungen an die Installationen und Oberflächenqualität bedingt. Im Außenbereich sind zahlreiche Attraktionen wie Bühnen, Lounges und Aufenthaltsbereiche situiert. Zu Hochbetriebszeiten sind bis zu 15 Baukräne gleichzeitig im Einsatz, rund 500 Arbeiter verarbeiten 150.000 m³ Beton. Die Fertigstellung des WU Campus ist für Herbst 2013 geplant. 2008 konnte der Campus WU mit mehreren seiner Gebäudekomplexe beim internationalen Architekturwettbewerb überzeugen. Bundesimmobiliengesellschaft: www.big.at

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MUMUTH
MUMUTH

Bereits seit dem Jahr 1963 bestand seitens der Kunstuniversität Graz der Wunsch, geeignete Aufführungsräumlichkeiten für die künstlerischen Produktionen ihrer Studierenden zur Verfügung zu haben. Das MUMUTH machte dies möglich, es bietet Raum für Unterricht und Proben. Zugleich dient es als Veranstaltungsgebäude.   Das Gebäude hat eine Gesamtnutzfläche von ca. 2.800 m² und besteht aus drei Teilen. Der Theaterbox, bestehend aus dem Zuschauersaal und der Bühne, dem Bürotrakt und dem Foyer. Im Bereich der Theaterbox und des Bürotraktes wurden Stahlverbunddecken und Stahlbetonwände ausgeführt. Im Fassadenbereich liegen die Stahlverbunddecken des Foyers mit ihren 23 m Spannweite auf Stahlstützen von ca. 20 cm Durchmesser auf. Innen werden sie von einem sogenannten Twist gestützt. Die Ausführung des Twists erfolgte als Verbundkonstruktion. Der Verbundquerschnitt besteht aus einer innen liegenden Stahlkonstruktion aus Hohlprofilen und einer oberen und unteren jeweils 15 cm dicken Stahlbetonschale. Insgesamt wurden bei der Errichtung des MUMUTHs 3800 m³  Beton verbaut. Mit dem Bau des 19-Millionen-Euro-Projekts wurde im März 2006 begonnen. Übergeben wurde das MUMUTH, welches sich in der Lichtenfelsgasse 14 befindet, im November 2008. Geplant wurde das Haus für Musik und Musiktheater vom renommierten holländischen Architekturbüro UNStudio von Ben van Berkel nach einem international ausgeschriebenen Wettbewerb mit 212 Einreichungen. Das Projekt war bereits als österreichischer Beitrag in der Biennale in Venedig ausgestellt. Im Jahr 2010 erhielt das MUMUTH gleich zwei Auszeichnungen: den Fischer-von-Erlach-Preis, sowie den Urban Land Institute Award. 2011 wurde es mit einer Anerkennung beim Architekturpreis des Landes Steiermark 2010 ausgezeichnet. Bundesimmobiliengesellschaft: www.big.at​​​​​​​​​​​​​​

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Messehalle Graz
Messehalle Graz

Im Rahmen des Stadtentwicklungsprogramms von Graz entstand 2002 eine Multifunktionshalle, die mit ihrem 150 m langen und 70 m breiten überkragenden Dach ein markantes städtebauliches Zeichen setzt. Die spektakuläre Dachkonstruktion wird von vier mächtigen Säulen getragen. Bis zu 18 m hoch und mit über 2 m Durchmes­ser wiegt jede dieser Stahlbeton-Säulen bis zu 290 t. Um seine markante Eigenständigkeit und seine Sichtbarkeit von Süden her nicht zu unterlaufen, wurde die neue Halle A nicht parallel, sondern in spitzem Winkel herausgedreht, neben der Stadthalle platziert. Aus der zueinander verdrehten Stellung der einzelnen Gebäude ergibt sich außerdem die Möglichkeit großzügiger Zufahrts-, Verlade- und Freiflächen am Gelände. Geplant wurde die Messehalle Graz vom international anerkannten Architekten Klaus Kada. Die Halle wurde innerhalb von eineinhalb Jahren errichtet und bildet mit 11.000 Stehplätzen und rund 5.000 Sitzplätzen einen idealen Rahmen für jedes Event. Stadt Graz: www.graz.at

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