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Wir geben Bienen ein Zuhause

Miel béton, nennt der Franzose Rémy Vanbremeersch jenen cremigen Brotaufstrich, den er aus seinen Pariser Bienenstöcken erntet. Beton-Honig, also. Dass sich Bienen nur am Land wohlfühlen, widerlegt Vanbremeersch mit seinem Experiment gekonnt. Schließlich zählt sein Großstadt-Honig, den er mit seinem Partner seit dem Jahr 2011 einfängt, zu den begehrten süßen Verlockungen von Paris.

Wenn Bienenstöcke auf den Dächern unserer Großstädte en vogue sind, dann werden sich die vom Aussterben bedrohten Tierchen auch in den Wiesen des Zementwerks wohl fühlen, dachte man sich bei Lafarge Zementwerke und schaffte drei Bienenvölker an. Die Stöcke wurden nach den Zementtypen benannt und so fühlen sich nun rund 150.000 Bienen in CEM I, CEM II und CEM III am Standort Mannersdorf sichtlich wohl.

Auch wenn die Bienenvölker mitten im Zementwerk leben, wird die Bienensüße dennoch nicht  Beton-Honig genannt. „Ein klingender Name für den Honig, den Mitarbeiter und Kunden Ende des Jahres verkosten können, wird sicher gefunden“, ist sich Kommunikationsmanagerin Romana Ramssl sicher, die ihr Herzensprojekt Biene tatkräftig vorantreibt.