Entmischungsfreies Fördern und Einbauen

Richtig zusammengesetzter Beton kann nur dann zu einem dauerhaften Bauwerk oder Bauteil führen, wenn dieser Beton ein höchstes Maß an Homogenität behält.

Folgende grundsätzliche Regeln sind dabei zu beachten:

  • Beim Entleeren einer Betonmischmaschine oder eines Fahrmischers muss der Beton mittig in den Krankübel fallen. Seitliches Aufprallen am Kübeltrichter kann den Beton entmischen.
  • Beim Fördern mit Förderbändern darf die Bandgeschwindigkeit nicht zu groß sein, damit – insbesonders bei steifen Betonen – die groben Gesteinskörner nicht „abrollen“. Ebenso darf die Neigung des Förderbandes nicht so steil sein, dass Entmischungen eintreten.
  • Der Beton ist sofort nach seiner Herstellung an die Einbaustelle zu transportieren und einzubauen.
  • Am Ende des Förderbandes müssen geeignete Leiteinrichtungen Prall- und Abstreifblech, Trichter) vorhanden sein.
  • Die freie Fallhöhe an der Einbaustelle darf 1,50 m nicht übersteigen.
  • Bei Sichtbeton ist die freie Fallhöhe auf max. 1 m zu begrenzen.
  • Bei Sonne, Wind und Regen muss der Beton vor schädlichen Einflüssen geschützt werden.
  • Bei "lagenweisem" Einbau des Betons darf im Regelfall die Schichthöhe nicht größer als 50 cm sein, bei Sichtbeton nicht über 30 cm.
Lafarge