Risse

Risse in Beton besagen, dass die Festigkeit oder die Verformbarkeit des Stoffes an jener Stelle überschritten worden ist. Nicht jeder Riss besagt automatisch, dass dadurch ein Schaden entstanden ist. Beispielsweise sind Risse in jungem Beton bis Rissbreiten von ca. 0,2 mm selbstheilend.

Risse entstehen durch innere (Zwangspannungen) und äußere Kräfte (Lastspannungen), die auf das Betonbauteil wirken.

Folgende Maßnahmen verringern das Risiko von Rissen:

  • Verwendung von Zementen mit niederer Hydratationswärme (z.B. DER CONTRAGRESS® 42,5 N)
  • Niederer Wassergehalt des Frischbetons
  • Vermeidung von starken Temperaturunterschieden (Frischbeton, Beton während der Erhärtung, Umgebungstemperatur)
  • Entsprechender Bewehrungsgrad (rissbreitenbegrenzende Bewehrung - Weiße Wannen)
  • Statisch erforderliche Verformungen zulassen (z.B. Fugen)
  • Entsprechende Nachbehandlung des jungen Betons
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