Chemische Beständigkeit

Beton kann lösenden (durch Säuren) oder treibenden (durch gipshaltige Wässer) Angriffen ausgesetzt sein.

Lösender Angriff

Zement und Beton sind aufgrund ihres Chemismus nicht säurefest. Durch entsprechende Betonzusammensetzung und Wahl der Ausgangsstoffe kann jedoch der Beton möglichst säurebeständig hergestellt werden.

Grundsätzlich sollte der Beton so gestaltet werden, dass der Porenanteil durch Absenkung des Wasser/Bindemittel-Wertes (< 0,35) minimiert wird und dadurch die angreifbare Oberfläche minimiert wird. Zusätzlich sollten Zemente mit niederer Hydratationswärme (z.B. DER CONTRAGRESS® 42,5 N oder DER CONTRAGRESS® 42,5 R) oder höherem Schlackegehalt (DER VIOLETTE®), Gesteinskörnungen mit geringen carbonatischen Anteilen (Kalkstein, Dolomit), wassersparende Zusatzmittel (Fließmittel) und Zusätze wie Mikrosilika verwendet werden. Falls keine betontechnologischen Maßnahmen eine entsprechende Säurebeständigkeit sicherstellen, kann in Ausnahmefällen der Beton mittels Kunstharz beschichtet werden.

Treibender Angriff

Gängige Portlandzemente sind gegen treibende Angriffe durch Sulfate (gipshältige Wässer) nicht beständig. Dadurch kommt es zu einer inneren Volumsvergrößerung bzw. Zerstörung des Betons. Die Verwendung von so genannten sulfatbeständigen Zementen (DER CONTRAGRESS® 42,5 N oder DER CONTRAGRESS® 42,5 R) verhindert diese Schadensmöglichkeit.

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