Spezialbetone: Hochleistungsbeton

Definition

Als Hochleistungsbetone (HPC) bezeichnet man Betone, deren Beständigkeit gegenüber chemischen Angriffen über die Anforderungen der ON B 4710-1 hinausgeht. Dadurch deckt Hochleistungsbeton die chemischen Expositionsklassen XA3L und XA3T ab. Als hochfesten Beton (HSC) bezeichnet man Betone mit einer Druckfestigkeit über C50/60.

Daten und Fakten

Hochleistungsbeton wird gemäß ON B 5017 "Hochleistungsbeton im Siedlungswasserbau" und ÖVBB Merkblatt Hochleistungsbeton geregelt.

Die wesentlichen Vorteile von Hochleistungs- bzw. hochfestem Beton sind:

  • Hoher Widerstand gegen chemische Angriffe
  • Erhöhung der Tragfähigkeit
  • Hoher Verschleißwiderstand
  • Möglichkeit von kleinen Querschnitten bzw. Bauteilhöhen
  • Schnellere Freigabe von Bauteilen, da die Betoneigenschaften
  • z.B. Festigkeit, Frosttaumittel-Beständigkeit etc.) in kürzerer Zeit erreicht werden
  • Lange Gebrauchstauglichkeit und damit Dauerhaftigkeit Grundregeln für die Zusammensetzung, Herstellung, Einbau und Nachbehandlung von Hochleistungsbeton
  • Gleichmäßige Betonausgangsstoffe
  • Mikroprozessorgesteuerte Mischanlage
  • Verwendung von der contragress® bis 430 kg/m³, Microsilica und Superverflüssigern
  • Verwendung von Gesteinskörnungen bei starkem lösenden Angriff, deren Anteil < 4 mm nicht karbonatisch sein darf (CO2 < 2,0 %)
  • W/Z-Wert < 0,35
  • Konsistenz F45 oder höher
  • Niedere Frischbetontemperatur < 22° C, zur Vermeidung von Temperaturspannungen
  • Sorgsame Nachbehandlung

Produkteinsatz

  • CEM I 32,5 (42,5) R WT 33 (38) C3A-frei/HS C3A-frei bzw. CEM II/A-S 42,5 N WT 33 C3A-frei der contragress®
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