Kardinal Schönborn besucht Werk Mannersdorf

Dass die katholische Kirche nicht nur an Jenseitigem interessiert ist, dokumentierte ein auf Initiative des Kardinals organisierter Besuch im Werk Mannersdorf.  Werksleiter Philipp Raich und die Betriebsräte Manfred Fiala und Gerald Kostial begrüßten den Kardinal am 13. Mai im Werk, wo er über die langjährige Geschichte des Standortes und die Bedeutung des Unternehmens für die Region informiert wurde. Auch interessierte sich der Kardinal für den Produktionsprozess und die Sicherheit im Werk, ein Thema, das in der Werksorganisation oberste Priorität hat. Er besuchte  die einzelnen Abteilungen und stellte viele Fragen zu den Arbeitsabläufen. Im Sozialgebäude traf er die Arbeiterbelegschaft zu einer kleinen Gesprächsrunde,  die letzte Station auf seinem Rundgang  war dann der Versand bzw. der Vertrieb. Sein Zugang zu allen Mitarbeitern war offen und interessiert, seine Fragen zeigten ein hohes Maß an wirtschaftlicher Kompetenz auf.  

Im Verlauf der Gespräche mit Christoph Schönborn ergab sich auch ein interessantes Detail: der Stephansdom wurde seinerzeit aus Mannersdorfer Kalkstein erbaut, heute noch werden Ausbesserungs- und Renovierungsarbeiten mit Materialien aus dem Mannersdorfer Steinbruch durchgeführt.  

Philipp Raich begrüßte diese Initiative eines kirchlichen Würdenträgers, sich einen Überblick über einen wichtigen Wirtschaftsfaktor in der Region zu verschaffen. Der Erzbischof verabschiedete sich von den Mitarbeitern mit den besten Wünschen für ihre Gesundheit und ihre Sicherheit. Am Ende des Kardinal-Besuches waren sich die Mitarbeiter einig: es war spannend, einen Erzbischof hautnah erleben zu können.