Zement und Beton sind ressourcenschonend

Bei der Zementerzeugung werden große Mengen an nicht erneuerbaren Rohstoffen (Mineralien und fossile Brennstoffe) verbraucht. Auch die CO2-Emissionen sind durch die physikalischen Reaktionen beim Herstellungsprozess hoch. Aus diesem Grund sieht sich Lafarge der industriellen Ökologie verpflichtet. Inspiration für diesen Ansatz sind die Entstehungs-, Zerfalls- und Wiederverwertungskreisläufe der Natur. Das Gesetz ist einfach zu erklären: wenn industrielle Prozesse von Anfang bis Ende durchleuchtet werden, finden sich Abfallprodukte eines Industriezweigs, die als Rohstoff für einen anderen Industriezweig dienen können.
In den beiden Lafarge Perlmooser-Zementwerken Mannersdorf und Retznei werden fossile Brennstoffe immer stärker durch alternative Energieträger ersetzt.
Beim Zementbrennprozess werden auf Grund der hohen Temperaturen alle organischen Verbindungen, die in Sekundärbrennstoffen enthalten sein können sicher zerstört. Aufgrund der jahrzehntelangen Erfahrungen mit dem Sekundärbrennstoffeinsatz in Zementöfen ist das nachgewiesen und unumstritten. Es gibt heute einen „Katalog“ von Sekundärbrennstoffen, bei deren Einsatz nachgewiesenermaßen keine schädlichen oder gar gefährlichen Abgase oder sonstige Rückstände entstehen, so dass sowohl die Produktqualität als auch die Einhaltung der Abgaswerte gewährleistet sind. In den Lafarge-Perlmooser Zementwerken werden ausschließlich solche Sekundärstoffe eingesetzt.
Lafarge ist sich der Auswirkungen ihrer Aktivitäten auf die Umwelt bewusst. Daher hat sich das Unternehmen früh auseinandergesetzt, wie industrielle Notwendigkeiten und der Erhalt des Ökosystems miteinander in Einklang gebracht werden können. Durch die Verwertung von Abfällen als alternative Brennstoffe ist es möglich:
- Die Emission von Treibhausgasen zu begrenzen. z.B. durch die Verringerung des Einsatzes von nicht erneuerbaren natürlichen und fossilen Rohstoffen (Öl, Kohle, usw.)
- Unterschiedliche Energiequellen zu nutzen
- Städte und Gemeinden zu entlasten, da Abfälle verwertet werden, die ansonsten durch die Kommunen verarbeitet und entsorgt werden müssten
Wussten Sie dass…
Die Lafarge Gruppe im Jahr 2007 7,7 Millionen Tonnen Biomasse, Abfall und Nebenprodukte aus Industrie und Landwirtschaft wiederverwertet hat? - Dadurch gelangten über zehn Millionen Tonnen weniger CO2 in die Atmosphäre. Der positive Effekt für unsere Erde entsprach dem Pflanzen von über 660 Millionen Bäumen!

