Qualitätssicherung

Staubemissionen vermeiden

Die neue Mischanlage besteht aus insgesamt 6 Silos und einer Mischeinheit. 4 Silos sind für das Grundmaterial Realith vorgesehen, 2 Silos benötigt man für den Zement, der dem Material zugemischt wird.

Das homogene Mischen von Realith und Zement und die ausgewogene Beigabe von Wasser stellt die Pumpbarkeit Baustoffes sicher. Über Schlauchleitungen wird der dickmilchflüssige Baustoff in vorbereitete Kammern untertage gepumpt, wo er innerhalb weniger Tage selbst verfestigt, ohne Wasser freizugeben.

Alle Silos enthalten Staubfilter nach dem aktuellen Stand der Technik, damit die Staubemissionen so gering wie möglich bleiben. Vor Beginn der Verfüllarbeiten wird die Zufahrt zum Bergwerk und der Werksplatz um die Anlage asphaltiert, um auch diese Staubquelle auszuschalten.

Umwelt Win-Win

Das Grundmaterial für den Baustoff, das Realith ist ein Stoff, der bei der Rauchgasentschwefelung im nahegelegenen Kohlekraftwerk Dürnrohr anfällt.

Dadurch, dass Realith nun über ein patentiertes Verfahren als Verfüllbaustoff für das Bergwerk verwendet werden kann, wird hier die Errichtung einer weiteren Deponie vermieden und dort ein altes Bergwerk für die Zukunft gesichert.

 

Kontinuierlicher Qualitätssicherungsprozess

Die Verfüllarbeiten werden von einem Qualitätssicherungsprozess begleitet. So wird die Qualität von ReaZem und seiner Rohstoffe regelmäßig beprobt und auf die chemische Zusammensetzung untersucht.

Die zuständige Behörde überwacht die Prozesse. Das Beweissicherungsverfahren zum Schutz der Grund- und Quellwässer wird wie bisher weitergeführt.

Lafarge