Vom Bauunternehmen zum Rohstoffplayer

Die Schwarzl Gruppe mit Sitz in Unterpremstätten, nahe Graz, kennt man in der Bauszene. Recherchiert man die Geschichte des steirischen Schotter- und Betonwerks, so ist man geneigt, die alte Märchenbuchfloskel „es war einmal“ zu strapazieren. Schließlich liest sich die Geschichte des steirischen Paradeunternehmens tatsächlich wie ein Märchen.

Im Jahr 1959 gründete Kommerzialrat Karl Schwarzl mit nur einer Planierraupe eine Erdbewegungsfirma in Laßnitzhöhe. Im Zuge des Baubooms der 1960er Jahre wuchs das Unternehmen stetig und etablierte sich im Kies- und Transportbetongeschäft. Durch den Erwerb zweier Transportbetonwerke wurde die Schwarzl Betriebsgesellschaft schließlich zum größten Hersteller von Kies- und Betonerzeugnissen im südsteirischen Raum. Heute hält die Schwarzl Gruppe Beteiligungen an zahlreichen Unternehmungen im In- und Ausland. Sie beschäftigt mehr als 400 Mitarbeiter an Standorten in der Steiermark, Niederösterreich und Wien. Neben weiteren Beteiligungen in Ungarn und Kroatien hat Schwarzl auch die industrielle Führung über zahlreiche Kieswerke im deutschen Raum inne.

 

Fakten

Schotter- und Betonwerk Karl Schwarzl Betriebsgesellschaft m.b.H
Thalerhofstraße 86
8141 Unterpremstätten
Tel: 050 626-3392
Fax: 050-626-3412
www.schwarzl-gruppe.at

Unternehmensbereich:

  • Kies
  • Transportbeton
  • Steinbrüche
  • Transporte
  • Container- und Deponieservice
  • Betonbeförderung und–pumpen
  • Freizeitzentrum Schwarzl See

Anwendungen quer durch den "Betongarten"

"Nicht nur Beton" - so lautet die Devise der Schwarzl Gruppe. Zwar liegt der Schwerpunkt  ihrer Tätigkeit in der Kies-, Schotter- und Transportbetonerzeugung. Aber auch in den Sparten Transporte, Betonpumpen sowie Deponie- und Containerservice ist das Unternehmen seit seinen Anfängen tätig. Den erhöhten Ansprüchen moderner Bau- und Baustofftechnologien trägt Schwarzl in der Betonerzeugung durch neueste Transportbetonanlagen und Entwicklung innovativer Produkte Rechnung. Dass man bei Schwarzl für jede Anwendung „quer durch den Betongarten“ das passende Produkt parat hat, sorgt das eigene Zentrallabor. Hier wird geforscht und entwickelt – sei es Farbbeton, Leichtbeton, brandbeständiger Beton oder Selbstverdichtender Beton. Die Liste der Innovationen und Referenzen ist lang.

Schwarzl realisierte auch die erste vorgespannte Leichtbetonbrücke an der Grazer Bundesstraße. Pump- und Leichtbeton kamen zum Einsatz.

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