Windpark Potzneusiedl

Windpark Potzneusiedl

In Potzneusiedl wird derzeit die größte  Windanlage der Welt mit Lafarge Zement und Beton errichtet. Die Hälfte des im Burgenland verbrauchten Stroms wird derzeit aus Windenergie erzeugt. Dieser Anteil wird sich bald erhöhen, denn mit dem Spatenstich zum Windpark Potzneusiedl startet die BEWAG die zweite Ausbaustufe ihrer Windenergie-Initiative. Der Startschuss für den Windpark Potzneusiedl fiel am 13. Mai. Zwei Enercon-Anlagen des Typs E 126 werden errichtet. Mit einer Leistung von 7,5 MW sind die High-Tech-Anlagen die weltweit leistungsstärksten Windenergieanlagen. Beeindruckend sind auch die technischen Daten. Alleine das Fundament der Anlage hat einen Durchmesser von 29 Metern, das Betonvolumen beträgt 1.400 Kubikmeter und der Bewehrungsstahl wiegt 120 Tonnen. Über 4000 Haushalte kann eine dieser Hochleistungsanlagen mit Ökostrom versorgen.

Ruhig drehen sich schon die Rotoren

Die erste Wind-Ausbaustufe zwischen 2003 und 2005 hat das Burgenland zu einem Ökoland gemacht. Im Burgenland drehen sich heute 206 Windenergie-Anlagen, 138 davon mit einer Leistung von 242 Megawatt gehören der BEWAG Tochter Austrian Wind Power. Mit der Errichtung der beiden Anlagen vom Typ Enercon E126 und weiteren 200 Megawatt Windkraftleistung in der Pipeline baut die Austrian Wind Power ihre Führungsposition aus. Eine dieser Anlagen soll gemeinsam mit Enercon als Forschungsstation betrieben werden, um die Weiterentwicklung der Stromproduktion mit Windenergie voranzutreiben. Die Ergebnisse können dann sofort von Austrian Wind Power verwendet werden um damit die Leistungsfähigkeit von Windenergieanlagen noch weiter zu steigern.

Positive Ökostromnovelle entscheidend für die Zukunft

Die Windkraft könnte einen bedeutenden zusätzlichen Beitrag für eine saubere und sichere Stromversorgung in Österreich leisten.
Ziel des Burgenlandes
sei es, bis 2013 so viel Strom aus erneuerbarer Energie zu erzeugen, wie im Land verbraucht werde, erläuterte Landeshauptmann Hans Niessl anlässlich der Spatenstich-Feier. In das Leitungsnetz will die BEWAG bis 2015 rund 66,5 Mio. Euro investieren.

 Quelle: BEWAG