Umwelt

Aktiver Umweltschutz ist seit vielen Jahren wichtige Grundlage der Lafarge Unternehmensstrategie. Zementwerke bieten ein großes Potenzial, Roh- und vor allem Brennstoffe durch geeignete Reststoffe zu substituieren. Der Einsatz alternativer Brennstoffe bei der Zementproduktion führt nicht nur zur Schonung natürlicher Ressourcen, sondern auch zu einer Reduzierung von CO2-Emissionen.

Umweltschutz bedeutet für Lafarge …

  • Sparsamer Umgang mit natürlichen Ressourcen: Dieses Ziel steht im Fokus vieler Anstrengungen von Lafarge. Die getroffenen Maßnahmen umfassen eine Politik zur Wiederverwendung von Nebenprodukten und Brauchwasser anstelle natürlicher Rohstoffe und fossiler Brennstoffe. Dazu gehört aber auch der Einsatz energieeffizienter Produktionsprozesse
Aktiver Umweltschutz im Werk

In unseren Werken wird Umweltschutz aktiv gelebt:

  • Einsatz von Ersatzbrennstoffen zur Schonung nicht erneuerbarer, natürlicher Ressourcen
  • Maßnahmen zur kontinuierlichen Reduzierung bzw. Vermeidung von Emissionen (neue Filteranlagen, Chlorbypass, Ersatzbrennstoffhalle)
  • Eigene Bahn-Entladestation, um den Verkehr zu entlasten
  • Regelmäßige Überprüfung der Umweltschutzziele
  • Renaturierung des Steinbruches in Partnerschaft mit dem WWF Österreich
  • Wissen für den Umweltschutz: Die Anstrengungen der Lafarge-Gruppe in den Bereichen Forschung und Innovation berücksichtigen jede Phase des Lebenszyklus der Produkte. Hierfür wendet die Gruppe einen nicht unerheblichen Teil der technischen Ressourcen auf, um die Kenntnis im Einsatz sauberer Technologien zu verbessern und um mögliche Umweltverschmutzungen kontinuierlich zu verringern

  • Lafarge-Standards definieren: Lafarge hat die Absicht, mehr für die Umwelt zu tun als die lokalen Gesetzgebungen der jeweiligen Länderverlangen. Dazu definiert die Gruppe Umweltstandards und setzt sie bei neuen Geschäftseinheiten und größeren Werksveränderungen um. Die Lafarge-Standards sind dabei auf jeden Fall strenger als internationale Vorschriften

  • Innovative Produkte: Lafarge entwickelt innovative und langlebige Baustoffe, welche unser tägliches Leben sicherer, komfortabler und schöner machen

  • Strategie der Risikovermeidung: Lafarge achtet streng darauf, dass seine Einrichtungen und Werke sich gut in die natürliche oder urbane Umgebung einfügen. Überdies werden mögliche Unfälle und das Risiko einer ungewollten Umweltverschmutzung regelmäßig eingeschätzt, um effektive Maßnahmen zur Prävention ergreifen zu können

  • Training und Begutachtung: Lafarge führt Trainingsprogramme für die Mitarbeiter durch, um Bewusstsein für ein umweltverantwortliches Handeln zu schaffen. Darüber hinaus finden regelmäßig Überprüfungen der Maßnahmen im Bereich des Umweltschutzes statt

Ressourcenschonung und Emissionsminderung

Beim Zementbrennprozess werden auf Grund der hohen Temperaturen alle organischen Verbindungen, die in Sekundärbrennstoffen enthalten sein können sicher zerstört. Aufgrund der jahrzehntelangen Erfahrungen mit dem Sekundärbrennstoffeinsatz in Zementöfen ist das nachgewiesen und unumstritten. Es gibt heute einen "Katalog" von Sekundärbrennstoffen, bei deren Einsatz nachgewiesenermaßen keine schädlichen oder gar gefährlichen Abgase oder sonstige Rückstände entstehen, so dass sowohl die Produktqualität als auch die Einhaltung der Abgaswerte gewährleistet sind. In unseren Zementwerken setzen wir ausschließlich solche Sekundärstoffe ein.

Eine offene Informationspolitik zu Umweltthemen und der Dialog mit den Bürgern, Gemeinden und Behörden in unserer Nachbarschaft gehören zu unserem Selbstverständnis - nur dadurch ist ein gutes Miteinander möglich.

Lafarge

Nachhaltigkeitsbericht der Zementindustrie

Wussten Sie dass…
die Lafarge Gruppe im Jahr 2007 7,7 Millionen Tonnen Biomasse, Abfall und Nebenprodukte aus Industrie und Landwirtschaft wiederverwertet hat? - Dadurch gelangten über zehn Millionen Tonnen weniger CO2 in die Atmosphäre. Der positive Effekt für unsere Erde entsprach dem Pflanzen von über 660 Millionen Bäumen!