Werk Mannersdorf: Umweltschutz und Zukunftssicherung
Das Lafarge Zementwerk in Mannersdorf am Leithagebirge präsentiert sich als starker und verantwortungsbewusster Industriestandort im südöstlichen Niederösterreich. Es ist das größte österreichische Zementwerk. Produziert werden hier über 1,1 Millionen Tonnen Zement pro Jahr.

Das technische Projekt und die Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) bilden das Basisdokument für die UVP, die von der NÖ Landesregierung als zuständige Behörde durchgeführt wird. Die UVE besteht aus ausführlichen Gutachten zu jedem umweltrelevanten Fachgebiet. Folgende Fachbereiche werden zu betrachten sein:
- Emissionen
- Störfälle
- Mensch
- Klima
- Luft
- Lärm
- Verkehr
- Land- und Forstwirtschaft
- Boden / Naturschutz
- Tiere/Pflanzen und deren Lebensräume
- Landschaft / Sach- und Kulturgüter
Das aktuelle Umweltschutzkonzept
Im Zementwerk Mannersdorf werden seit vielen Jahren Maßnahmen zum Umweltschutz realisiert. Dazu gehört der Einsatz von Alternativ-Brennstoffen genau so wie moderne Filteranlagen. Eine 2003 errichtete Spezialanlage zur Reduktion von Stickoxiden (NOx) ermöglicht die Einhaltung der aktuellen Grenzwerte. Eine weitere Verminderung der Emissionen ist mit dieser Technologie jedoch nicht erreichbar.
Im Einklang mit der Umweltstrategie der Lafarge Gruppe verpflichten wir uns, kontinuierlich unseren Beitrag zur Emissionsreduktion und zum Umweltschutz zu erhöhen. Wir wollen mit unserer Umweltstrategie jedoch nicht nur den aktuellen Rahmenbedingungen entsprechen, vielmehr werden wir mit unseren Projekten Maßstäbe für die Zukunft setzen.
Welche Maßnahmen sind geplant?
- In Mannersdorf wird eine technologisch innovative, komplett neu konzipierte Anlage zur maximalen Reduktion von Stickoxiden installiert und im Rahmen eines Forschungsprojektes der Österreichischen Zementindustrie begleitend untersucht. Mit der Errichtung dieser SCR-Anlage (Selective Catalytic Reduction) übernimmt das Lafarge Werk in Mannersdorf eine weltweite Vorreiterrolle in der Zementindustrie.
- Im Sinne eines umweltschonenden Ressourcenverbrauches werden wir die Einsatzmenge von alternativen Brenn- und Rohstoffen erhöhen.
Die Summe dieser Maßnahmen erfordert eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), die strengste Prüfung im Rahmen der österreichischen Umweltgesetzgebung. Am 2. Februar 2010 wurde die UVP offiziell bei der Behörde eingereicht.



