Gesundheit & Sicherheit

Gesundheit und Sicherheit stellen für Lafarge absolute Prioritäten dar. Die Gruppe hat für seine Mitarbeiter eine strenge Sicherheitspolitik implementiert. Lafarge nimmt zudem an Programmen zur öffentlichen Gesundheitsförderung teil, von denen sowohl die Mitarbeiter als auch die lokalen Gemeinden profitieren. Die Gruppe hat sich das Ziel gesetzt, das sicherste Unternehmen im Baustoffsektor zu werden und sicheres Verhalten zu fördern.

Sicherheit: die oberste Priorität

Lafarge hat das Ziel, das sicherste Unternehmen im Baustoffsektor zu werden. Seit 2002 konnte die Gruppe eine nennenswerte Verringerung sowohl der Häufigkeit als auch der Schwere von Arbeitsunfällen erreichen. Diese Verbesserungen sind teilweise das Ergebnis des Gesundheits- und Sicherheitsmanagementsystems der Gruppe, in dem die mindestens erforderlichen Sicherheitsstandards für alle Lafarge-Standorte festgelegt sind.
Es ist aber noch immer viel zu tun. Aus diesem Grund ist die Mitarbeitersicherheit die oberste Priorität des Strategieplans Excellence 2008.

Ergebnisse des Sicherheitsaudits
Im ersten Halbjahr 2006 wurde an 91 Standorten ein Sicherheitsaudit von einer unabhängigen Institution durchgeführt. Der Audit ergab, dass es nennenswerte Verbesserungen bei der Häufigkeit von Arbeitsunfällen gegeben hatte und das Risikobewusstsein der Mitarbeiter gestiegen war.

Leider wurden auch einige Defizite aufgezeigt, etwa das Nichtvorhandensein einer systematischen Kommunikation von optimalen Verfahren, mangelnde Strenge bei der Anwendung der Verfahren und mangelndes Engagement des Managements.

Infolgedessen wurde im September 2006 eine neue Health and Safety Roadmap erarbeitet.

Verbesserung der Arbeitssicherheit für alle

Um das Ziel von null tödlichen Unfällen zu erreichen und die Häufigkeit von Verletzungen mit Zeitverlust auf ein Mindestmaß zu beschränken, führt Lafarge folgende Aktionen durch:

  • Information der Mitarbeiter und Auftragnehmer über die Risiken in Zusammenhang mit ihrer Arbeit
  • Durchführen von Schulungen
  • Überwachung der systematischen Anwendung der Sicherheitsvorschriften
  • Implementierung von Verfahren zur Meldung von Unfällen
  • Durchführung von regelmäßigen Audits
  • Identifizierung und Kommunikation von optimalen Verfahren und Förderung der Umsetzung an allen Arbeitsorten

Lafarge hatte sich vorgenommen, die Häufigkeit der Verletzungen mit Zeitverlust im Vergleich zu 2005 zu halbieren und eine Häufigkeit von 1,55 in 2008 zu erreichen. Da 2007 bereits große Fortschritte erzielt werden konnten, hat der Vorstand entschieden, für 2008 den anspruchsvolleren Zielwert von 1,39 festzulegen.

 

Verbesserung der Mitarbeitersicherheit

Auch die Mitarbeitersicherheit in sogenannten Risikoländern ist eine der Prioritäten von Lafarge. Die Gruppe unternimmt folgende Anstrengungen zur Erhöhung der Sicherheit von Personen und Betriebseinrichtungen:

  • Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen beim Standortzugang
  • Optimierung des Beschaffungs- und Lagerungsprozesses für Explosivstoffe an den Standorten der Gruppe

 

Unterstützung von Präventionsmaßnahmen für die arbeitsbezogene Sicherheit

Die Verfügbarkeit geeigneter Werkzeuge und die Anwendung von Präventionsprinzipien haben zu positiven Ergebnissen geführt: arbeitsbezogene Krankheiten sind selten.
Lafarge lehnt sich angesichts der guten Resultate aber nicht selbstgefällig zurück. Die Gruppe plant die Erarbeitung eines umfassenden Gesundheitsprogramms, das mindestens eine regelmäßige medizinische Untersuchung für jeden Mitarbeiter weltweit vorsieht.

 

Die goldenen Regeln der Gruppe

Gesundheit und Sicherheit: oberste Priorität
Alle Mitarbeiter von Lafarge sind verpflichtet, bestimmte Regeln einzuhalten, um das höchstmögliche Gesundheits- und Sicherheitsniveau innerhalb des Unternehmens zu gewährleisten.

 

Kampf gegen H.I.V./Aids und Malaria

Lafarge weiß aus eigener Erfahrung, welche verheerenden Folgen H.I.V./Aids haben kann, insbesondere in den Ländern südlich der Sahara, in denen die Gruppe tätig ist. Die Gruppe nahm schon bald an Anstrengungen zu Prävention und Behandlung der Krankheit teil, unterstützt von Fachärzten und Organisationen wie zum Beispiel Care. Lafarge ist zudem Mitglied der Global Business Coalition gegen H.I.V./Aids.
 
Infolgedessen können wir folgende Daten über die Länder südlich der Sahara nennen, wo Lafarge etwa 6.000 Mitarbeiter (9% der Gesamtbelegschaft) beschäftigt:

  • 90% der Mitarbeiter haben regelmäßig Informationen über H.I.V. erhalten
  • 40% der Mitarbeiter haben an freiwilligen und anonymen Untersuchungsprogrammen teilgenommen
  • 500 Personen (Mitarbeiter, Angehörige und Gemeindemitglieder) haben eine kostenlose antiretrovirale Behandlung erhalten. 

Das Anti-Malaria-Programm wurde 2006 ins Leben gerufen. 2007 hat Lafarge 17.500 Personen eine Malariabehandlung ermöglicht (Mitarbeiter, Angehörige, Auftragnehmer und Gemeindemitglieder).

Bis 2010 werden die Anstrengungen gegen H.I.V. und Malaria auf weitere wichtige Entwicklungsländer ausgeweitet, in denen Lafarge tätig ist.

 

Förderung öffentlicher Gesundheitsprogramme

Einige Beispiele:
In Indonesien hat die Gruppe einen medizinischen Dienst für die Bewohner des Dorfes in der Nähe des Lafarge-Standorts Lhoknga P.T. S.A.I. aufgebaut. Dieser Dienst bietet ärztliche Besuche und verteilt Medikamente, jeweils in Zusammenarbeit mit zwei Regierungsbehörden. Im Durchschnitt nutzen 120 bis 160 Personen die angebotenen Dienste, wenn die Klinik ihren wöchentlichen Besuch durchführt.

In Indien hat Lafarge zusammen mit anderen Unternehmen eine Augenklinik in Raipur, im Bundesstaat Chattisgarh aufgebaut, außerdem drei mobile Apotheken, die die Gemeinden vor Ort unterstützen.