Partnerschaften

Der kooperative Ansatz, den die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Lafarge bevorzugt verfolgt, wird durch die Partnerschaften mit den weltgrößten Forschungszentren, Hochschulen, Instituten und internationalen Universitäten deutlich. Dabei kann die Gruppe ihre Erfahrungen und Fachkenntnisse einbringen und erhält neue Perspektiven, insbesondere im Hinblick auf nachhaltige Bauverfahren.

Ein Forschungsstuhl für Baustoffe

Im Jahr 2006 hat das Forschungszentrum der Gruppe zusammen mit der Ecole des Ponts und der  Ecole Polytechnique (zwei renommierten französischen Ingenieurschulen) den Forschungsstuhl für die Wissenschaft der nachhaltigen Baustoffe ins Leben gerufen.

Diese Einrichtung bietet ein einzigartiges Lehr- und Forschungsprogramm, das die wissenschaftlichen Anstrengungen mit industriellen Erfahrungen aus den Bereichen Physik, Mechanik und Chemie verbindet. Das Programm richtet sich an Studenten, Ingenieure und Forscher.

Die Zielsetzungen:

  • Schaffung eines Welt-Exzellenzzentrums für Baustoffwissenschaft
  • Beschleunigung der Entwicklung hin zu nachhaltigen Bauverfahren, um die Umwelt, zu schonen

Internationale Partnerschaften

Lafarge pflegt eine enge Zusammenarbeit mit den angesehensten Instituten und Universitäten der We

  • in den USA: M.I.T. (Massachusetts Institute of Technology), Georgia Tech, University of California in Berkeley und Princeton,
  • in Kanada: University of Toronto, Université de Sherbrooke und Université Laval in Quebec,
  • in China: Akademie für Baustoffe in Peking,
  • in Indien: Institute of Technology in Roorke,
  • in Europa: Imperial College in London und Ecole Polytechnique Fédérale in Lausanne,
  • in Frankreich: Ecole Polytechnique, Ecole des Ponts, Paris VI sowie mehrere Laboratorien des C.N.R.S.

Praktika, universitäre Austauschprogramme, Seminare und Besuche werden im Rahmen dieser Partnerschaften organisiert.Auch eine Veröffentlichungspolitik für internationale Rezensionen wurde implementiert.

Das europäische Netzwerk Nanocem wurde 2004 infolge einer Initiative von Lafarge gegründet. Es verbindet etwa 30 Gewerbetreibende und Akademiker. Die Mission des Netzwerks:

  • Erarbeiten von Wissen über die Mikrostruktur von Stoffen und Erzielen von wahrhaftigen technologischen Durchbrüchen auf lange Sicht,
  • Leisten von Beiträgen zur universitären Ausbildung und Vorbereitung der nächsten Generation von Forschern der Zementindustrie.
Lafarge und das M.I.T.

Franz-Josef Ulm, Professor für Bauingenieurwesen und Umwelt am M.I.T., USA.

"Im Rahmen unserer Partnerschaft mit Lafarge untersuche ich die mechanischen Eigenschaften von Zement auf der Nanoebene*, also im unvorstellbar kleinen Bereich. Dabei handelt es sich um einen äußerst interessanten wissenschaftlichen Ansatz, der bisher unbekannte Eigenschaften aufdeckt.
Unsere Arbeit wird zur Entwicklung extrem leistungsfähiger Baustoffe führen, die zudem länger haltbar sein werden.

Meiner Ansicht nach ist Lafarge der einzige Akteur in der Bauindustrie, der den nanometrischen Ansatz im Baustoffbereich beherrscht."

* Nanoebene: (10-9)